Hormone

Unsere stillen Antreiber

Hormone

Hormone sind wichtige Botenstoffe – sie treiben uns an!

Nicht nur unseren Körpern, sondern alle Stoffwechselprozesse. Auch unser Handeln und unsere Gefühle! Sie bestimmen darüber, ob wir Angst haben oder uns glücklich fühlen. Sie steuern, ob wir hungrig oder durstig sind.

Viele Hormone sind besonders aktiv, wenn wir schlafen. Aber auch jedes Mal, wenn wir etwas essen, reagieren Hormone und beeinflussen unseren Körper!
Drei, die zum Thema Schlank sein dazu gehören, solltet Ihr Euch merken.

Insulin
Es wird in unserer Bauchspeicheldrüse gebildet und bewirkt, dass Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett in unsere Körperzellen gelangen. Insulin ist dabei der Türöffner und die Zelle lagert die Nährstoffe dann ein.
Ausschütter für Insulin sind Kohlenhydrate. Je mehr wir davon essen, desto mehr Insulin zirkuliert in unserem Blut. Die abgebauten Kohlenhydrate werden normalerweise als Glykogen in Leber und Muskeln gespeichert. Sind die Speicher voll, wird Glucose in Fettsäuren umgewandelt und in den Fettzellen gespeichert.
Eigentlich nichts besonders. Problematisch wird es nur, wenn wir dauerhaft zu viel Glucose im Blut haben. Unser Stoffwechsel fängt quasi an zu hinken, denn durch den ständigen Glusoseabbau, wird unsere Fettverbrennung gelähmt. Die Folgen sind klar, unser Körper wird "fetter" und wir nehmen zu. Schlimmstenfalls kann passieren, dass unsere Körperzellen beschädigt werden und resistent gegen Insulin sind.  Wird dies nicht erkannt, so können sogar schlanke Menschen zum Diabetiker werden.

Leptin
Dies gilt als Sättigungshormon. Unsere Fettzellen sind für die Produktion von Leptin verantwortlich. Sie geben so viel Leptin in den Blutkreislauf, die der Menge des gespeicherten Fettes entspricht. Bei einem hohen Leptinspiegel fühlen wir uns satt, bei einem niedirgen haben wir Hunger.  Funktioniert alles reibungslos, ist unser Körper fit, nicht zu dünn, nicht zu dick. 
Nun kann es passieren, dass bei chronisch erhöhten Bluzucker- und Fettwerten im Blut - z.B. durch eine kohlenhydratreiche und nährstoffarme Ernährung - der Körper eine Leptinresistenz aufweist. Erkennbar an hohen Leptingehalten im Blut und ständigem Hunger. Hungrig, obwohl der Körper eigentlich "satt" ist. Viele Betroffene klagen darüber, dass sie besonders am Abend schwach werden und essen, obwohl sie eigentlich am Tage genug gegessen haben. Der hormonelle Einfluss ist meist stärker als die eigene Willenskraft!

Cortisol
Bekannt ist es als Stresshormon. Ausgeschüttet wird Cortisol bei niedrigem Blutzucker spiegel, in Stresssituationen, starker körperlicher Anstrengung und Schlafdefizit. 
Ist der Cortisolspiegel im Körper ständig erhöht, steigt bei uns das Verlangen nach kohlenhydratreicher Kost, vor allem nach Süßigkeiten. Für Abnehmwilllige ein Grund, auf einen ausgeglichenden Blutzuckerspiegel zu achten und extremes Hungern sowie eine starke Kalorienrestriktion am besten vermeiden.
Letzlich sorgt zu viel Stresshormon dafür, dass unsere Muskulatur sich verringert und unser Körper stattdessen Fett aufbaut - meist in Form des unbeliebten Bauchfetts!

Kein Wunder also, dass wir mit „falscher“ Ernährung uns niemals gut fühlen und niemals schlank werden können!

Eure Babette von der SHAKE Fabrik