Den "Eiweißhunger" stillen

Raus aus der Kalorien-Schraube

Den "Eiweißhunger" stillen

Proteine spielen auf dem Weg zur dauerhaften Wunschfigur eine große Rolle. Das ist mittlerweile bekannt.  Was steckt dahinter und wie können wir die Bauch-weg-Formel in den Alltag integieren?

Eiweiß ist wichtig!

Für unseren Körper ist Eiweiß der wichtigste Baustoff. Die kleinsten Eiweißbausteine sind Aminosäuren. Diese werden unterschiedlich kombiniert und zu mehr als 20.000 verschiedenen Körperproteinen aufgebaut. Unser Organismus unterliegt einem ständigen Auf- und Abbauprozess. Der Stoffwechsel braucht Aminosäuren, um jede einzelne Körperzelle täglich zu erneuern.

Dabei kommt es nun an, dass wir täglich Proteine in ausreichender Menge essen. Einige Aminosäuren - sog. essentielle - kann er nicht selbst produzieren, die müssen wir sogar durch unsere Nahrung zufügen.
Erhält der Körper zu wenig Eiweiß, bedeutet dies für ihn Notlage und er schreit nach Hilfe! Nach mehr Essen! Mehr Appetit!
Wissenschaftler beschäftigen sich seit einigen Jahren mit dem Thema des nährstoffspezifischen Appetits auf Protein und bezeichnen dies als Protein-Hebeleffekt. Immer mehr Studien zeigen nun, dass wir erst richtig satt sind, wenn unser Körper seine Aminosäurenvorräte auseichend gefüllt hat.

Die Heuschrecken haben es vorgemacht!

Schon 2005 haben Biologen beim Fressverhalten von Heuschrecken einen "Eiweißhunger" entdeckt. In ihren Studien konnten sie nachweisen, dass diese solange fressen, bis ihr Eiweißbedarf komplett gedeckt ist. Bis dahin wurde gefressen, was der Speiseplan hergabt, egal wieviele Kalorien darin stecken.
Tja, der Vorteil bei Heuschrecken, sie können bei zuviel an Energie einfach ihren Stoffwechsel anregen ohne sich weiter bewegen zu müssen.

Was bedeutet Eiweißhunger für uns?

So einfach ist es bei uns Menschen leider nicht.  
Essen wir zu wenig Eiweiß, versucht unser Körper das Defizit durch kalorienreiche Lebensmittel, gerne Kohlenhydrate, auszugleichen bis die Eiweißzufuhr ihr gewünschtes Level erreicht hat. Durch diesen "Eiweißhunger" kann es schon mal passieren, dass wir an eiweißarmen Tagen einen wahren Heißhunger auf Kohlenhydrate entwickeln und viel zu viele Kalorien zu uns nehmen.
Wir müssen uns dann mehr bewegen, um den Überschuß nicht in Fettpölsterchen zu speichern. 

Wie wird unser Körper beeinflusst?

In aktuellen Studien wurde festgestellt, dass sich eine Eiweißzufuhr von 25% des täglichen Kalorienbedarfs positiv auswirkt, um den Eiweißhunger zu stillen. 
Alle Mechanismen sind zwar noch nicht erforscht. Klar ist schon, dass Hormone auf die Sättigung Einfluss ausüben. Werden nur geringe Mengen an Nahrungsprotein aufgenommen, reagieren sie systematisch als "Proteinsignal". Dieses bewirkt, dass der Körper keine Kontrollinformationen mehr erhält, wenn er hohe Mengen an Kohlenhydraten und Fetten aufnimmt.
Das in der Leber gebildete Wachstumshormon FGF21 gilt z.B. als solcher Kandidat für die Steuerung von Heißhunger, insbesondere wohl vor allem auf Süßes. Auch appetitregulierende Hormone wie Ghrelin oder die Peptidhormone GLP-1, CCK, die im Magen-Darm-Trakt gebildet werden, scheinen auf unseren Proteinspiegel zu reagieren. 

Wie können wir der Kalorien-Schraube entgehen?

Im Durchschnitt nehmen wir in Deutschland ca. 10% unserer Kalorienzufuhr als Eiweiß zu uns. Es empfiehlt sich, diese auf 25% zu erhöhen. Bei einem täglichen Energiebedarf von 2.000 kcal würden dann 500 kcal auf den Proteinanteil fallen. Um ein möglichst breites Spektrum an Aminosäuren abzudecken, sollten wir dabei auf verschiedene Eiweißquellen achten.
Insbesondere bei Diäten kann das Wissen über "Eiweißhunger" von Vorteil sein. 
Eine ausgewogene eiweißreiche Ernährung macht länger satt, Heißhungerattacken bleiben aus und überschüssiges Körperfett kann abgebaut werden.

Ganz einfach lässt sich der tägliche Speiseplan mit Protein Shakes ergänzen. Perfekt in den Alltag zu integrieren und ideal fürs Büro oder unterwegs.

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Mein Fazit:

Kalorien zählen reicht nicht mehr!

Ich schaue nun auch, wie ich sie aufnehme.
Klar, das ist nicht immer einfach, vor allem wenn Fett und Zucker verlocken.
Aber es lohnt sich. Und fällt mir nur am Anfang schwer. Nun weiß ich ja: mein Heißhunger wird immer kleiner, dank Eiweiß!

Euch auch viel Erfolg wünscht

Eure Babette von der SHAKE Fabrik.